Gijs van der Sleen (1947) ist Maler und Fotograf. Er is mitglied des Groninger Künstlerkreises “De Ploeg”. Sein Haus/Atelier finden Sie am Brouwerijstraat 42, 9981 JM uithuizen, telefonisch zu erreichen under der Nummer 0031- (0)6-10 24 96 89.

Gijs beschäftigt sich vor allem -aber nicht nur- mit “Still”Leben und Porträts. Durch seine Erfahrung in der Anwendung von Ölfarbe (Pinsel/Airbrush) und Fotografie enstand eine Technik, die außergewöhnlich und einzigartig ist. Diese spezifische Technik, in Kombination mit seinem Farbgebrauch führt zu einem hohen Maß an Lebensechtheit. Weil er an seine Fotos Anforderungen stellt, die er bei seinen Gemälden anwendet und von seinen Gemälden fotografische Präzision verlangt hat er einen ganz eigenen Stil und Qualität entwickelt.

Transpiration

Er betrachtet die Periode, die er mit dem Haager Maler Frans Erkelens verbrachte, als eines der wichtigsten Elemente in seiner Schulung zum Maler. Gijs hat sich in der Malweise der “Alten Meister” vervollkommnet. Vor allem der Lasurtechnik gilt seine besondere Aufmerksamkeit wegen des Effektes auf seinen spezifischen Farbgebrauch. Die transparenten Farben sind aus vielen dünnen Farblagen aufgebaut, die übereinander angebracht würden. Hierdurch entsteht Tiefenwirkung und um diese optimal zu erreichen, macht er seine Farben selbst. Neben dem Pinsel gebraucht Gijs auch die airbrush; eine kleine Spritzpistole, mit der die Farbe auf die Leinwand gesprüht wird. Mit dieser Technik sind weiche Farbübergänge möglich.

Inspiration

Gijs hat einmal in einer Mineralensammlung einen schönen Stein gefunden. Als er den Stein näher untersuchte, er gebrauchte dazu ein Elektronenmikroskop, schien es durch die Formen, die er in ihm sah, als sei die See noch in ihm lebendig. Dieser “tote” Stein, der soviel “Leben” zu beinhalten schien, hat ihn bis auf den heutigen Tag bei der Wahl und der Ausarbeitung seines Werkes inspiriert: in der See erkannte er den Makrokosmos, im Stein die Widerspiegelung dessen Mikrokosmos. Der “Goldene Schnitt”, die logarithmische Spirale und das Gesetz der Proportionalität haben seitdem in der Erlebniswelt von Gijs eine extra Dimension bekommen: die Natur hat den Hang sich selbst zu wiederholen, die Wiederholung trifft man jedoch offensichtlich an den unerwartesten Orten, Momenten, Niveaus oder Dimensionen an. Der aufmerksame Betrachter kann im Werk von Gijs das berühmte Hermetische Axiom erkennen; wie das Innerliche, so ist das Äußerliche; wie dat Große, so ist das Kleine; wie das Oben, so ist das Unten; es gibt nur ein Leben und nur eine Gesetzmäßigkeit; und der, der damit arbeitet, ist eins damit. Aus einem solcherart erworbenen Standpunkt ist nichts mehr innerlich, nichts mehr äußerlich, nichts mer groß, nichts mehr klein, nichts mehr oben und nichts mehr unten. Das Hauptthema seines werkes ist darum oft umgeben oder gespickt mit Formen oder Hinweisen auf tiefer liegende Muster, die er im Hauptmotiv zu erkennen denkt.

Exposities

Medisch Centrum Berg en Bosch, Bilthoven
Gezondheidscentrum Lewenborg, Groningen
Stadhuis, Groningen
Stedelijk Museum, Schiedam
Interieur 1983, Zuidlaren
Museumboerderij, Zuidwolde
Les Quatre Saisons, Zuidlaren
Kasteel "De Zwaluwenberg", Elburg
Sonesta-koepel, Amsterdam
Veldhoven interieur, Bilthoven
Hotel Wolfheze, Wolfheze
Meta-realisten, Tielt (B)
Noordelijk Scheepvaart Museum, Groningen
Kijkbungalow "Minerva", Hoogkerk
Kerk, Garnwerd
Ainrommer Koamer, Eenrum
Visserijmuseum, Zoutkamp
Plazac, (Fr)
Kunstmonument Loppersum, 2000 in kerkje Oosterwijtwerd
Kunstmonument Loppersum, 2005 in eigen atelier te Zeerijp
Atelier van Hulsen, Zeerijp
Ploeghuis, Groningen
Vogelfestival, Lauwersoog
Molen Adam, Delfzijl
Reinhart orchideeën, Haren
Eissingeheem, Zandeweer

Exposities in Ploegverband o.a.

Verhildersum, Leens
Molen Adam, Delfzijl
Noordelijk Scheepvaart Museum, Groningen
Museum De Oude Wolden, Bellingwolde
Landgoed Nienoord, Leek
Zollhaus-galerie, Leer (Dld)
Ploeghuis, Groningen
Koetshuis Ewsum, Middelstum
Kerk, Visvliet
Veenkoloniaal Museum, Veendam
Pictura, Groningen
© JanoZ.com